PDF’s kann man in Java relativ einfach erstellen, nur benötigt man dazu ein externes Library. Nach dem Erstellen kann man das Anzeigen der Standard-Anwendung überlassen oder aber man stellt die PDF mit einem weiteren Library in der eigenen Anwendung dar. Man kann sich also z.B. auch einen eigenen Adobe Acrobat bauen. Falls man das Dokument dann auch noch verschlüsseln möchte, wird ein drittes Library fällig.
Hier die benötigten Libs um das folgende Beispiel ausführen zu können:
Um ein PDF-Dokument zu erstellen müsst ihr nicht zwingend irgend eine Software auf eurem Rechner installieren. Mit dem Open-Source-Projekt TCPDF geht das auch anders – nämlich online und mit Hilfe von PHP. Ihr könnt euch also durch dieses Projekt von einer Webseite ein Dokument erstellen lassen oder eben diesen Service anbieten.
Aber zu was genau sollte das gut sein? Es wäre denkbar dass man sich dadurch eine Webseite aufbaut die dynamisch – je nach Kundeneingabe – z.B. Kündigungen im PDF Format generiert und ähnliches. Also eure Kunden geben einfach die Adresse des Unternehmens an bei dem sie irgendwas kündigen wollen (z.B. Mobilfunkvertrag, usw.) und zusätzlich ihren Namen mit Anschrift und das Skript generiert eine PDF die der Kunde dann nur noch herunterladen und ausdrucken muss. Vorteil: Der User muss das Ding nicht selbst schreiben.
Das ist natürlich nur ein Beispiel um zu verdeutlichen welche Anwendungsgebiete sich ergeben können. Ihr könntet auch einen Blog haben auf dem ihr die Funktion anbietet dass sich der User jeden Blogeintrag als PDF herunterladen kann. Das interessante ist eben dass die PDFs in diesem Fall erst erstellt werden wenn der User auf “Als PDF herunterladen” klickt. Also alles dynamisch – ergibt bei WordPress jetzt wenig Sinn da es sowas ja schon gibt, also erschlagt mich jetzt nicht, ist ja nur ein Beispiel
Wer sich ansehen will wie das Ganze aussieht und funktioniert, der sollte mal die Seite mit Beispielen näher betrachten. Dort gibt es dann PDF-Beispiele mit Barcodes, Eingabemöglichkeiten (Forms), (transparenten) Grafiken und und und…
Das berühmteste Beispiel das man bringt wenn man demonstrieren will wie eine Programmiersprache funktioniert, ist meistens die Ausgabe der Wörter “Hello World“. Falls ihr ein schönes und übersichtliches Poster haben wollt mit einer Darstellung von 65 Programmiersprachen die genau das tun, dann ladet euch das Poster hier herunter.
Solltet ihr auf den Geschmack gekommen sein und wollt mehr Beispiele sehen, dann seht euch diese Seite an.
Also PowerPoint-Präsentationen sind ja ganz ok aber irgendwann wird das alles ziemlich langweilig. Wer mehr mit seinen Präsentationen machen will als PowerPoint bietet, der sollte sich mal Impress!ve ansehen. Ist komplett frei (Open Source), in Python geschrieben und besitzt folgende Fähigkeiten:
Verschiedene Arten von Seitenübergängen
Per “Z” kann man zoomen (2x)
“TAB” zeigt Übersicht aller Slides (mit Fade-In / Fade-Out Effekt)
Navigation: Linke Maustaste – weiter, rechte Maustaste – zurück
Spotlight Effekt (Größe änderbar mit + / -)
Highlight Boxes um bestimmte Bereiche zu markieren
usw…
Also, wie genau werden jetzt Präsentationen dargestellt? Impress!ve kann nur PDFs oder Bilder darstellen. Das ist eigentlich ziemlich cool da ihr alle Bilder oder PDFs die ihr habt damit darstellen könnt. Das bedeutet aber auch dass ihr – wenn ihr mit PowerPoint arbeitet – Präsentationen erst ins PDF Format konvertieren müsst. Sollte aber bei der Vielfalt der “PDF Drucker” kein großes Problem sein (Hier mal drei bekannte: doPDF, Bullzip PDF Printer, PDF Creator).
Wie fange ich jetzt also an? Entpackt das ganze Zeug nach dem Download, und gebt folgendes in die Kommandozeile ein (dabei müsst ihr im Impressive Verzeichniss sein): impressive demo.pdf
Damit wird die “demo.pdf” geöffnet – also eine Präsentation mit der Datei gestartet. Und genau so könnt ihr auch eure eigenen PDFs darstellen. Ich empfehle euch eine Batch-Datei oder eine Verknüpfung zu erstellen damit ihr nicht immer irgendwas auf der Konsole rumhauen müsst.
Hier seht ihr das ganze in Aktion. Hieß früher übrigens “KeyJnote”
Die Software gibt es in einem speziellen Installationspaket für Windows in dem bereits alles enthalten ist was zur Ausführung benötigt wird. Für Linux / Unix gibt es keine fertigen Pakete. In dem Fall ladet ihr euch am besten die .TAR.GZ Datei runter und schaut euch die “demo.pdf” an um herauszufinden was alles benötigt wird um es zum laufen zu bringen.