Taschenrechner: SpeedCrunch
Ja ich weiß was die meisten von euch jetzt sagen werden: “Taschenrechner? Da kann ich doch den von Windows nehmen…”. Und eigentlich habt ihr ja auch recht aber SpeedCrunch verfügt über ein paar Eigenschaften, die – zumindest ich – nicht missen möchte.
Bei SpeedCrunch sehe ich auf den ersten Blick was ich vorher schon alles berechnet habe, ich sehe in Form eines Tooltips was herauskommen würde wenn ich die Rechnung die ich gerade eingegeben habe bestätigen würde und mir ist das ganze Ding einfach sympathischer weil es open source ist
Die etwas subtileren Eigenschaften sind zudem dass ihr Variablen einführen könnt: Erst legt ihr z.B. fest “x=3″, dann rechnet ihr “x*2″ und es kommt 6 raus. Die Syntax wird übrigens grafisch hervorgehoben, es gibt Autovervollständigung und falls ihr immer noch nicht genug Vorteile seht, dann drückt mal STRG+LEER und euch offenbart sich ein wohl geordnetes Verzeichnis mit Konstanten aus dem ihr wählen und einfügen könnt.
STRG+ALT+M versteckt / zeigt die Menüleiste und ihr habt auch eine Übersicht über alle eure festgelegten Variablen, alle gespeicherten Konstanten, ein integriertes Mathe-Buch mit Grafiken und verschiedene vordefinierte Funktionen. Verschiedene Sprachen werden auch unterstützt.
SpeedCrunch gibt es für Linux und Windows und sieht folgendermaßen aus:
Das ist die komplette Ansicht. Hier wird alles angezeigt was möglich ist
Und hier haben wir dann die abgespeckte Variante falls euch das reicht
UPDATE: Wer sich für Taschenrechner interessiert, sollte unbedingt folgenden Beitrag von Bernhard Häussner lesen.



“Taschenrechner? Da kann ich doch den bc nehmen…” (Ohne GUI, trozdem erstaunlich ähnlich
)
Naja, ich benutze aber nicht immer meinen Computer zum Taschenrechnen. Mir fehlen irgendwie immer die Features von meinen Casio: Wertetabellen, “Natural Display” (Bruchstriche usw.), Stochastik-Funktionen…
Auf Linux/Kde4 kann man für simples einfach ALT+F2= nehmen, für etwas komplizierteres den KCalc und SpeedCrunch “nennt sich” KAlgebra.
@Bernhard H.
Daher bietet sich das an. Da ich vorwiegend unter Windows arbeite kommt also nur entweder der Rechner von Windows in Frage oder aber SpeedCrunch und da nimm ich lieber letzteren.
Das Problem für mich ist einfach: Ich hab nie einen Taschenrechner dabei wenn ich einen brauch aber meinen Laptop hab ich immer dabei (und er läuft auch meistens)
Wenn ich grad so drüber nachdenke, hab ich gar keinen Taschenrechner der mehr kann als SpeedCrunch. Also würde das sowieso nicht viel Sinn ergeben den zu benutzen ^^
Hast Recht, das wär noch ein Feature das ich auch gern hätte –> Brüche darstellen. Vielleicht mit einem Button der einen Bruch in eine Kommazahl umwandelt und zurück. Gibt es leider nicht.