Die Sterne betrachten mit Stellarium
Vor ein paar Tagen ist Stellarium 0.10.3 erschienen und das möchte ich zum Anlass nehmen es denen die es noch nicht kennen näher zu bringen. Im Grunde ist Stellarium ein kleines Planetarium für euren Rechner. Ein ähnliches Programm ist übrigens Celestia.
Was kann man jetzt also genau damit machen? Z.B. kann man sich alle Sternzeichen anzeigen lassen, Informationen über bestimmte Sterne und Planeten auslesen, zeitlich in die Vergangenheit oder Zukunft reisen und sich ansehen an welchem Datum die Sterne wo wie stehen werden / gestanden sind und vieles vieles mehr. Es ist keine Software die man zum Überleben braucht aber um eine Ahnung zu bekommen auf welchen Bahnen sich die Planeten bewegen ist es fabelhaft geeignet und macht wirklich Spaß.
Sternenhimmel am Tag mit Sternbildern
Am besten ihr fangt damit an dass ihr euren Standort festlegt. Das sorgt dafür dass ihr den Sternenhimmel genau so angezeigt bekommt wie wenn ihr aus dem Fenster schauen würdet. Es gibt zwei Menüleisten, eine links unten und eine unten links
Auf der linken Leiste das oberste Symbol öffnet das Standortfenster (oder F6).
Standort festlegen
Als nächstes möchte man vielleicht die Sternbilder anzeigen lassen. Dazu zuerst “C” und dann “R” drücken. Damit solltet ihr die Sternbildhilfslinien und Sternbildfiguren sehen – das macht das Ganze etwas ansehnlicher (funktioniert bei mir übrigens nicht immer. Ist wohl nicht ganz Fehlerfrei die neue Version). Ihr könnt mit dem Mausrad auch rein- oder rauszoomen und ein Klick liefert euch Informationen zum selektierten Objekt. Zeit anhalten, vor- oder zurückspulen geht in der unteren Leiste.
Die zwei Menüleisten und selektierter Sirius
Von Haus aus liefert euch Stellarium Informationen zu 600.000 Sternen und wem das nicht reicht, der kann sich Infos zu weiteren 210 Millionen Sternen herunterladen. Es gibt vordefinierte Skripte die ihr ablaufen lassen könnt, verschiedene Perspektiven und noch viele Einstellungen bezüglich der Himmelsobjekte. Wer sich also für den Himmel interessiert und nicht bis zu seinem Tod warten will, der sollte Stellarium ruhig mal ausprobieren. Für diejenigen die alles ganz genau wissen möchte gibt es noch den User Guide.
Das gute Stück ist natürlich open source und für Windows, Mac und Linux zu haben.



