Piwik ist eine Real-Time-Open-Source-Web-Analyse-Software (geile Wortkreation!) für die eigene Homepage (ist Google Analytics sehr ähnlich) und ist gestern in einer neuen Version erschienen. Endlich gibt es ein schönes und sauberes Design und in Sachen Plugins gibt es auch etwas neues:
PDF Reports – Erstellen und Zusenden von PDF Reports für Tag / Woche / Monat.
Worldmap View – Übersicht der Besucher auf einer Weltkarte.
Wer sich die ganze Sache erstmal ansehen will, kann die Online-Demo probieren. Ansonsten würde ich aber jedem mit einer eigenen Internetseite dringend empfehlen dieses gute Stück Software zu installieren. Für Worpdress gibt es dafür natürlich auch zahlreiche Plugins. Z.B. Piwik Analytics.
Mir hat ja schon immer die Konsole in Quake gefallen. Und genau diese Art Konsole kann man unter Linux jetzt mit Tilda haben. Ist ein Terminal wie jedes andere auch, nur dass es eben möglich ist es transparent von oben auszuklappen.
Bei mir unter Ubuntu 10.04 ist es allerdings nur beim ersten Mal gelaufen, danach bekam ich immer eine “Segmentation fault” Error-Message. Scheint ein bekanntest Problem zu sein, für das ich allerdings gerade keine Lösung finde (die Lösung in dem Link hilft bei mir nicht). Patrick Gotthard – von dem ich auf dieses stylische Terminal durch einen Blog-Post hingewiesen worden bin – bringt es allerdings ohne Probleme unter Ubuntu 10.04 zum laufen. EDIT: Das Problem scheint die 64-Bit Version von Ubuntu zu sein. Mit 32-Bit sollte es auf jeden Fall gehen.
Am besten sieht man sich mal sein Video dazu an:
So sehen dann noch die Einstellungen von Tilda aus
PokerTH ist ein Poker Spiel (Texas Hold’em) dass sich alleine gegen eine auswählbare Anzahl an Spielern spielen lässt oder aber online gegen reale Gegner. Meiner Meinung nach die beste freie Poker-Software. Die neue 0.8 Beta bringt ein paar sehr interessante Neuheiten, unter anderem gibt es jetzt ein online Ranking-System. Wer sich für die neuen Features in dieser Version interessiert, der wird hier fündig. Die Beta gibt es für Linux, Windows und Mac und für Windows gibt es auch eine Version die keine Installation benötigt.
Das Aussehen des Tisches lässt sich übrigens auch ändern
TrueCrypt ist ja bekanntlich das Non plus ultra was Verschlüsselung und damit Sicherheit der eigenen Daten betrifft. Und heute ist dann die neue Version 7 erschienen. Was TrueCrypt schon immer konnte: einzelne Daten und ganze Partitionen (auch externe Laufwerke) verschlüsseln, versteckte Container innerhalb eines anderen bereits verschlüsselten Containers erstellen und das ganze dann eben als Laufwerk mounten.
Was heute neu dazugekommen ist:
Hardware-beschleunigte AES-Verschlüsselung (benötigt aber einen entsprechenden Prozessor: Intel Core i5 / i7).
Container auf externen Laufwerken lassen sich automatisch mounten wenn das Gerät angesteckt wird.
Man kann Favorite Volumes (also Container) festlegen, die dann z.B. beim Login gemountet werden.
Sieht immer gleich aus, kann aber immer mehr und mehr
Das Ganze gibt es dann auf Wunsch auch noch portabel. Nämlich auf Caschys Blog.
… findet man in eToolz, einem kleinen portablen Programm das neben Whois-Anfragen auch die Systemzeit mit verschiedenen Time-Servern abgleichen kann, HTTP-Header analysiert und z.B. auch weiß welcher Port für was gut ist, welche Domain-Endung welchem Land gehört usw. Sehr nützliches Tool!
Man sollte auch anmerken, dass die Seite des Entwicklers allgemein sehr interessant ist. Es werden viele nützliche Tools angeboten, unter anderem:
Wer unter Windows arbeitet und Lust auf eine neue Oberfläche hat, der sollte unbedingt den open source Shell-Ersatz SharpE (steht für SharpEnvironment) testen! Es handelt sich dabei um eine Shell die den Explorer ersetzt und meiner Meinung nach wirklich ein würdiger Ersatz ist. Vorab muss man aber auch wissen dass es sich hier um eine 0.8 RC1 handelt. Also ist das Ding noch nicht final.
So sieht der Desktop nach dem ersten Start mit SharpE aus
Euch stehen unter SharpE Taskleisten zur Verfügung die mich start – vom Funktionsumfang her – an die Gnome Taskleiste unter Linux erinnern. Prinzipiell kann man die verschiedenen Module so an- und ausrichten wie man es möchte und standardmäßig kommt SharpE mit zwei Taskleisten, eine oben und eine unten.
Die Taskleisten können mit verschieden Modulen befüllt werden. Hier ist eine Übersicht der verfügbaren Module:
Bis vor kurzem gab es in Google Chrome ja noch folgende zwei Symbole rechts neben der Adressleiste:
Nach einem Update auf die Developer-Version 6.0.453.1 habe ich dann heute gemerkt dass es nur noch ein Symbol ist. Die zwei Menüs sind zusammengefasst worden (na endlich) und das sieht jetzt so aus:
Auch an der Synchronisation hat sich etwas getan (kann sein dass das schon länger so ist, ich verfolge das nicht so penibel): Ich kannte bis jetzt nur die Synchronisation von Lesezeichen, Einstellungen und Designs. In der aktuellen Version werden jetzt auf Wunsch neben den bekannten Sachen auch noch die Autofill-Daten und die Erweiterungen synchronisiert. Moment mal, die Autofill-Daten??? Wow, Google will wohl wirklich alles wissen .
Will jemand 634 Viren haben? Falls ja, hier. Passwort ist “danger“. Ich glaub allerdings nicht dass die eine allzu große Gefahr sind – die meisten sind einfach zu alt
WizMouse ist ein kleines Programm das im Hintergrund läuft und dafür sorgt dass ich glücklich bin . Wie es das macht? Erst einmal vorab: Ich hasse es wenn ich gerade am Programmieren in Eclipse bin, die Maus vom Editor zur Outline schiebe und scrollen will und plötzlich wird nicht die Outline gescrollt, sondern der Editor… Ich hasse es einfach deshalb, weil es vollkommen unnötig ist! Wieso bekommt nicht das Element den Fokus über dem die Maus ist? Wieso muss ich zuerst klicken um den Fokus zu ändern? Einfach nur dumm (übrigens unter Linux geht das wunderbar).
Das Gleiche im Windows Explorer: Wenn ich auf der linken Seite bei meinen Favoriten und Bibliotheken scrollen will, kommt es oft vor dass ich vergesse da zuerst rein zu klicken. Dann scrollt statt dessen der rechte Teil und ich muss genervt erst klicken, erwische dann womöglich ungewollt noch irgend einen Ordner und die Ansicht wechselt – AAHHHHH! Ja ich arbeite schnell und habe keine Zeit für so einen Dreck
Da hilft dann also WizMouse. Die Beschreibung auf der Homepage des Programms trifft es perfekt:
Scrolls windows under the mouse without having to click first
Enables the mouse wheel in applications that don’t support mouse wheels
Und das wars schon, rettet mir das Wochenende
Klinkt sich in die Tray-Leiste ein und lässt sich dort auch verbergen - läuft im Hintergrund
IcoFx ist ein Tool um Icons zu erstellen. Das geht von 16×16 Icons mit zwei Farben bis zu 256×256 Icons mit Alpha Channel und True Color. Das ist alles möglich. Man kann Effekte auf das Icon anwenden, Kanten weich zeichnen und es lassen sich Icons für Mac und Windows erstellen. Es gibt auch eine Batch-Verarbeitung die automatisch aus mehreren Bildern jeweils ein Icon erstellt, eine Watermark-Funktion um Icons zu schützen und es ist natürlich auch möglich Icons aus Dateien zu extrahieren. Mit der Capture-Funktion lassen sich auch z.B. Bereiche des Desktops in ein Icon verwandeln und Icons können auch in andere Formate exportiert werden. Insgesamt ein wirklich nützliches Werkzeug wenn man seine eigenen Icons erstellen, oder vorhandene bearbeiten will.
Das Ganze ist Freeware und auf der Homepage auch als portable Version zu haben. Früher hab ich zwar noch @icon sushi benutzt aber das kann man ja mittlerweile getrost in den Müll schmeißen